Adieu Chartres – Bonjour Vézelay

Nachdem wir in der Kathedrale von Chartres sozusagen im 3D des alten und neuen Testament gewandelt sind, fahren wir nun Richtung Burgund nach Vézelay um die grosse Maria Magdalena Basilika zu besichtigen. An diesem Ort wurde das erste Mal Reliquien von Maria Magdalena verehrt. Ich bin sehr gespannt wie die Bailika auf mich wirkt, denn letztes Mal als ich da war wurde die Kirche mit viel Lärm renoviert und es war nicht wirklich angenehm. Und wirklich die Kirche erstrahlt in einer wunderbaren Schlichtheit und bringt uns in eine angenehme Ruhe. Mit viel Feingefühl wurde die Kirche neu dekoriert – alte und neue Statuen lösen sich mit alten und neuen Ikonenbilder ab. Besonders schön ist die Jesusstatue die zeigt, dass Jesus die ganze Erde mit seiner Liebe umarmt. Das wirkliche Highlight ist die Krypta mit einem kleinen aber energetisch hochschwingenden Christusfresco an der Decke. Jedes von uns stellt sich darunter und lässt die Energie auf sich wirken. Das Pendel bestätigt uns die starke Energie und wir lassen uns segnen von dieser Christusenergie. Einen kleinen Wermutstropfen hat es – die schöne Maria Magdalena-Statue ist immer noch in Renovation. Ein Grund wieder zu kommen. Am Abend übernachten wir in einem romantischen Hotel umgeben von ganz vielen Naturgeistern. Wir geniessen ein herrliches burgundisches Abendessen bei einem feinen Glas Wein und erfreuen uns an einem fröhlichen Miteinander. Nachdem wir 3 Tage 30 Grad und Sonnenschein hatten, kommt der Regen grad recht und bringt uns etwas Abkühlungen. Bevor wir nun nach Hause fahren gehen wir noch das Zisterzienserkloster Fontenay, aufgebaut von Bernard Clairvaux, anschauen. Ein wahres Juwel! Erfüllt von Ruhe und Frieden zeigt es auf wie die damaligen Mönche gelebt haben. Es beinhaltet die grosse Abteikirche mit einem naturbelassenem Boden und schlichten hohen Bogengewölbe, den grossen Schlafsaal der Mönche, wo ich immer ein Rascheln der gehenden Mönche wahrnehme, eine Bäckerei und eine eindrückliche Schmiede. Um nur die Wichtigsten zu nennen. Mir gefallen hier die speziellen Glasfenster, welche mich an keltische Kunst errinnern. Aber ganz besonders angetan bin ich immer wieder von der Mutter Maria mit Kind Statue, die einen ganz besonderen Ausdruck von Güte darstellt. Was mein Herz berührt, ist die Geste vom Jesuskind mit seiner Hand der Mutter gegenüber. Diese Verbundenheit zwischen dem Kind und seiner Mutter zeigt mir was wahre Liebe bedeuten kann. Erfüllt von vielen Eindrücken sind wir auf dem Heimweg und ich wünsche allen die mit uns gekommen sind, dass sie diese Liebe und Herzensfülle der letzten Tage mit in ihren Alltag nehmen können. Und an alle Daheimgebliebenen hoffe ich mit den letzten Berichten diese Energie einwenig nach Hause geschickt zu haben. 

Von Herzen

Barbara

Kommentar veröffentlichen