Reise in die Provence zu Maria Magdalena und vielem mehr!

Endlich sind wir wieder da – in der Provence und heute in der Grotte von Maria Magdalena. Soooo schön!
Es war wie immer ein steiler Aufstieg in die Grotte, dabei sind wir an der keltischen Quelle vorbeigekommen und haben einen Stop eingelegt, um das Wasser zu spüren und trinken. Es ist eine heilige Quelle und ich spüre immer die Kraft von Maria Magdalena hier. Es ist ein schöner Gedanke, dass bereits Maria Magdalena hier gerastet hat und ihren Durst löschte.
Als wir bei der Grotte angekommen sind, wird gerade die 11:00 Uhr Messe gefeiert. Das gibt uns einen Moment in welcher wir hier vor dem Gebäude und der Grotte ruhen, meditieren und uns einstimmen können auf Maria Magdalena und ihre Energie. Danach besichtigen wir die Höhle und zünden Kerzen an. Ich nehme mir hier immer Zeit um mich bei ihr für ihr Licht und ihre Begleitung zu bedanken.
Am ersten Tag unserer Reise in die Provence, haben wir uns auf die Suche nach Lavendelfeldern gemacht. Da der Lavendel dieses Jahr sehr schnell durch die Sonne gewachsen ist, mussten wir oder durften wir in die Berge hinauf fahren in den höher gelegene Teil des Luberons. Wie ihr auf den Bildern seht, haben wir wunderschöne Lavendelfelder gefunden. Diese violette Farbe hat unser Herz berührt und wir waren total fasziniert von der Intensität der Farbe gemischt mit den gelben Sonnenblumen. Selbstverständlich sind wir auch bei unserem kleinen Lavendelbauern vorbei gegangen und haben uns mit Lavendel Öl, Lavendel Seifen und natürlich Lavendel Honig eingedeckt.
Auf der Hin- & Rückreise sind wir noch einer Kirche dem Erzengel Michael geweiht, begegnet und einer Maria Magdalena Kirche. Beide Kirchen waren nur 3 km voneinander entfernt. Man sagt wo Erzengel Michael ist, ist auch Maria Magdalena oder umgekehrt wo Maria Magdalena ist, ist auch Erzengel Michael. Leider konnten wir die Maria Magdalena Kirche nicht besichtigen, aber die Türen waren mit wunderschönen Sonnenblumenmotiven ausgestattet. Die Sonnenblume finde ich ist ein schönes Zeichen dafür, wie viel Licht uns Maria Magdalena bringt.
Nun möchte ich euch, noch erzählen was die schwarze Madonna mit Maria Magdalena zu tun hat. Auch das Pentagramm der fünfzackige Stern und die M‘s die man in den Kirchen finden kann, sind eine spannende Geschichte um Maria Magdalena und Mutter Maria.
Man sagt von Maria Magdalena , dass sie dunkelhäutig war, da sie von Ägypten abstand. Doch wahrscheinlicher ist, dass Maria Magdalena aus Syrien kam und eine dunklere Hautfarbe hatte. Darum wurde Maria Magdalena sehr oft als schwarze Madonna bezeichnet oder eben so dargestellt. In vielen Kirchen, ganz speziell in Frankreich, welche mit Notre-Dame angeschrieben sind, sind ursprünglich Maria Magdalena geweiht worden und nicht Mutter Maria. Notre Dame bedeutet unsere Frau (nicht Mutter)! Auch der Name von Maria Magdalena ist viel älter mit den 2 Angangbuchstaben M von Maria Magdalena, als die 2 M von Mutter Maria. Mutter Maria wurde nicht als Doppelnamen verwendet. In den alten Schriften wird sie als ‚Hohe Maria‘ bezeichnet. Darum sind die 2 M eher Maria Magdalena zu zuordnen. Man kann davon ausgehen, dass der Maria Magdalena-Kult, welcher im zwölften Jahrhundert hier in Frankreich seinen Höhepunkt erreicht hatte, ebenso wie die Katharer nieder gedrückt wurde und alles durch Mutter Maria ersetzt wurde. Doch hier in der Provence ist es sehr oft noch gut sichtbar, dass es sich um Maria Magdalena handelt. Man kann dies auch sehen, anhand der Zahlen, ob es sich um Mutter Maria oder Maria Magdalena handelt Die 5 vom Pentagramm dem fünfzackigen Stern und auch die Zahl 6 mit einem Zentrum von Blütenblättern oder dem Labyrinth von Chartres mit sechs Blütenblättern und dem Zentrum, werden als Zahl Maria Magdalena zugeordnet. Wenn wir also nach oben in die Dielen schauen, sind zum Beispiel oft mehrblättrige Blumen oder eben Sterne sichtbar. Sind es einen Stern mit fünf Zacken oder eine Blume mit sechs Blättern oder ein Fenster mit 6 Blättern und einem Zentrum, dann ist es eher Maria Magdalena. Ja sehr oft können wir in der Kunst, wie auch in den Darstellungen sehen, was der Künstler sagen wollten.
Ich möchte euch dann am Freitag 22. Juli, dem Festtag von Maria Magdalena nach Saint-Maximin-la-Sainte-Baume mitnehmen, um euch zu zeigen wie Maria Magdalena gefeiert wird. Es wird einen Reisebericht geben an ihrem Feiertag und natürlich die Monatsbotschaft. Am Sonntagabend oder Montagmorgen werdet ihr dann noch den letzten Blogbericht dieser wunderschönen Reise erhalten.
Herzlich eure
Barbara
Ps. Wer noch mehr über die Grotte erfahren möchte und auch Channelings der suche im Suchfeld nach Grotte!
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