Labyrinth Chartres und Kontemplation

Nun bin ich bereits einige Tage Zuhause und habe die Reise in mich sinken lassen. Die Zeit der Kontemplation nach solch einer wundervollen Reise ist genauso spannend, wie die Reise selbst. Mein Fazit ist:

Die Reise war von Licht, Liebe, gegenseitigem Respekt und viel Heilung getragen und von den Lichtwesen beschützt und begleitet.

Ich bin zu tiefst dankbar für die wundervolle Begleitung von Lazarus, Maria Magdalena und Martha. Durften wir doch mit dem Mut und der Bodenständigkeit von Martha jeden Tag annehmen, mit der Fähigkeit von Lazarus mentale und emotionale Bandagen loslösen und dies alles in der bedingungslosen Liebe von Maria Magdalena. Das Burgund mit der Gegend Morvan hat uns mit seiner Reichhaltigkeit geistig, seelisch und physisch genährt.

Wir waren alle bereit um die Kathedrale von Chartres mit seinem Labyrinth zu besuchen und auch die Lektion, welche sie uns bereit hat anzunehmen. Nur wussten wir das noch nicht ;-).

Nach der Ankunft hat der eine Teil der Gruppe, welcher noch nie in der Krypta war, diese mit der offiziellen Führung besucht. Dort braucht es die Fähigkeit, schnell zu spüren und Französisch zu sprechen…. Den unterirdischen Ort mit der Energie der Urkirche mit keltischem Ursprung zu spüren ist einzigartig. Und auch die Kapelle, welche der Maria Magdalena gewidmet ist, ist einfach grossartig. Für mich hat es dort das schönste Bild ihrer Auferstehung.

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Wir nutzen unseren ersten Tag zum Ankommen in der Energie von Chartres und der Kathedrale. Die Energie ist nicht zu unterschätzen, denn es wird gesagt, dass sich eine grosse Merkaba-Energie um diesen mystischen Platz aufgebaut hat. Die Tränen fliessen bei einigen und das Staunen ab dem imposanten Gebäude ist bei allen gross. Am Abend geniessen wir die eindrückliche Lichtshow projiziert an die Kathedrale. Glücklich und zufrieden gehen wir alle ins Bett und freuen uns auf das Labyrinth am nächsten Tag.

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Am Freitagmorgen sind wir alle schon vor 10h in der Kathedrale. Zum Glück, denn es ist der 21.6. – Sommer-Sonnenwende – ein spezieller Tag in der Kathedrale Notre Dame de Chartres. Denn der Lichtpunkt auf dem Messingknopf ist ein Phänomen für sich. Es hat bereits viele Menschen die Anstehen, um das Labyrinth abzulaufen. Ich entschliesse mich auf allte Taschen und Schuhe aufzupassen, damit die Reiseteilnehmer als erstes ins Labyrinth gehen können. Leider hat es soviel Menschen, dass es heute nur möglich ist ins Labyrinth reinzulaufen, aber nicht mehr nach aussen. Und so müssen wir alle lernen, dass wenn wir in unserer Mitte angekommen sind und uns dort gefunden haben, schnell wieder ins Aussen zu gehen. Und wir lernen eine Lektion von Demut: es ist wie das Leben, manchmal haben wir keine Zeit unsere Mitte langsam ins Aussen zu tragen, sondern müssen uns innerhalb von Sekunden in neuen Umständen zurechtfinden. Und die Lektion dabei ist: in deiner Mitte zu bleiben und aus dieser sofort zu handeln. Was für eine Lektion! Aber unserer Reiseteilnehmer meistern diese bestens und jeder macht seine eigene besondere und wertvolle Erfahrung damit. Nun wissen wir, wieso die letzten 5 Tage so intensiv und heilend waren. Ich entscheide mich sogar auf den Lichtpunkt zu verzichten und laufe das Labyrinth genau zu dem Zeitpunkt ab. Es hat zwar weniger Leute, aber dafür solche, welche das Labyrinth im Drama und als Busse ablaufen. Ich staune ab mir – ich bin gelassen und geduldig und gehe einfach so, wie das Tempo von meinen Vorläufern vorgegeben wird, ins Labyrinth-Zentrum. Ich spüre sehr viel Mitgefühl für den Mann der soviel Busse tut im Zentrum und zwar solange, dass sogar die Security kommen muss und sende ihm einfach meine Liebe. Und als dann die Dramen und Bussen vorbei waren, geht es mir beinahe zu schnell im Zentrum, um die 6 Rosenblütenblätter und das Zentrum zu spüren. Doch auch hier nehme ich die Situation einfach an wie sie ist und stelle fest, dass ich genau die Botschaften und Informationen erhalte, welche ich brauche. Und zum ersten Mal nach 5x laufe ich direkt gerade raus aus dem Labyrinth. Ein spezielles Gefühl aber irgendwie auch gut. Die Musik von Mozart mit Requiem hat mich durch den Prozess begleitet und ich fühle mich sehr beglückt. Wer Interesse hat meinen ersten Labyrinthgang zu lesen – hier der Bericht: Endlich das Labyrinth

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Nun haben wir Zeit für Kuchen und Kaffee. Einfach lecker das Madeleine-Gebäck. Danach gehen wir individuell oder zu zweit noch einmal in die Kathedrale und jeder schaut und fühlt für sich und erhält persönliche Botschaften. Auch ich erhalte eine wundervolle persönliche Botschaft von Jesus und muss lachen, denn er findet, dass ich ruhig auch mal zu ihm kommen kann und nicht nur immer zu Maria Magdalena. Tja so gehe ich also bei der schönen Jesusstatue eine Kerze anzünden und meditiere mit Jesus dem Herzensmeister in der Kapelle wo Jesus und Maria Magdalena uns beide auf einer Seite einladen. Reich beschenkt schlendere ich noch durch das hübsche Städtchen Chartres und beschenke mich in Form von hübschen Kleidern 😉 – ist grad Ausverkauf – hihihihi.

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Am späteren Nachmittag haben wir eine Führung zu den berühmten Glasfenstern von Chartres. Ich habe mir beim Buchen gewünscht, dass uns die Führerin das Maria Magdalena Fenster erklärt und danach wird uns gezeigt wie so ein Fenster zur damaligen und heutigen Zeit gefertigt wird. Und schon waren wir wieder in einer Lektion! Die Führerin hat Maria Magdalena als Sünderin bezeichnet, mehrmals wiederholt und sie in einem Licht dargestellt, welche aus den letzten Jahrhunderten war.  Und so durften wir lernen, wie wichtig es ist, das Bild dieser grossen Lichtgestallt Maria Magdalena, in die Welt zu bringen. Und die Lektion hat geheissen: Bleibe stets bei deinem Glauben und deiner Wahrheit, versuche zwar ein positives Bild zu zeichnen, aber bestehe nicht darauf, denn in ein Machtkampf reinzugehen, wer den nun recht hat, bringt nichts. Auch diese Lektion haben wir alle gut gemeistert. Aber ich bin ehrlich!!! Mein Magen hat sich mehrere Male zusammengezogen und ich habe fast keine Luft mehr gekriegt bei den Worten, welche die Führerin zur Beschreibung von Maria Magdalena hatte. Und was sagt Maria Magdalena dazu? Bleibe stets in deiner Mitte und handle aus dieser heraus. Und so lauschen wir entspannt den spannenden Erklärungen wie eine Glasfenster hergestellt wird. Um viele Erfahrungen reicher fahren wir am nächsten Morgen nach Hause. Heute hat mich noch ein Dankesmail von einer Reiseteilnehmerin erreicht mit den Worten:

Ihr zwei habt uns so viel zum Sehen, Staunen und Fühlen geboten und habt schön auf alle geschaut, damit niemand verloren gehen kann. Dafür danke ich euch beiden von ganzem Herzen. Ich werde diese Reise immer in meinen Gedanken und meinem Herzen aufbewahren und mich immer wieder gerne daran zurück erinnern.

Ich werde ihr zurückschreiben, dass dies für mich und Bernhard Lichtarbeit aus dem Herzen ist und wir diese Reise und mit ihren zauberhaften Teilnehmern auch immer in unseren Herzen aufbewahren werden.

Herzlich Eure Barbara

Ps. Hier noch eine Botschaft von Maria Magdalena, welcher ich mich anschliesse.

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2 Comments

  • Magdalena
    Posted 25. Juni 2019 22:13 0Likes

    fühle mich reich beschenkt durch diesen Reisebericht! Danke, danke, danke!

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